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  • Ein Sonos, ein Sonos!

    Vor einiger Zeit habe ich beschlossen, dass die CD ausgedient hat. Stundenlang habe ich all meine CDs digitalisiert, die sich über die Jahre angesammelt haben. Neue Musik kaufe ich seither gleich digital. Aber ich hörte sie nicht mehr. Jawohl. Denn sämtliche Musikdateien lagen säuberlich in einer digitalen Ordnerstruktur verwahrt, auf einer externen Festplatte. Ich hörte der Einfachheit halber Radio.

    Außerdem ärgerlich: Mein Nerd und ich wohnen zwar schon eine Weile zusammen. Unsere Musikbibliotheken lebten aber noch getrennt. Blöd, weil wir keinen Überblick hatten, was alles in unserem Musikbestand war.

    Eines Tages klagte ich meinem Nerd mein Leid und beschwerte mich, dass wohl mal jemand eine Lösung für dieses Problem erfinden müsste. Mein Nerd sah mich lächelnd an: „Schatz, das muss keiner erfinden. Es gibt die Lösung schon. Was du willst, sind WLAN-Boxen.“

    WLAN-Boxen? Ich wollte doch keine Boxen. Ich wollte ein System, dass auf unsere beiden Musiksammlungen zugreift und diese optimalerweise in jedem Raum der Wohnung abspielt. Das erklärte ich meinem Nerd sicherheitshalber noch mal. Denn wer braucht schon WLAN-Boxen?

    Das Lächeln meines Nerds wurde immer größer: „Ja. Was du brauchst sind WLAN-Boxen.“

    Und was soll ich sagen: Er hatte Recht. Ich brauchte WLAN-Boxen. Das Produkt dazu hört auf den Namen Sonos. Und so funktioniert es: Die Musik wird auf einem Nas abgelegt. Das ist eine Art externe Festplatte, auf die wir beide Daten ablegen können. Diese Nerd-Anschaffung nannten wir eh schon unser eigen. Die Sonos Boxen greifen auf die Musikdaten zu und spielen in jedem Raum, wo solch eine Box steht, die Musik nach Belieben ab. Einmal am Tag wird der Musikindex aktualisiert, so dass auch neue Musik abgespielt werden kann. Man muss sie nur auf dem NAS ablegen. Klingt kompliziert, ist es aber nicht:

    Foto

    Mittlerweile steht in fast jedem Raum ein Sonos und ich laufe tanzend und singend von Zimmer zu Zimmer. Und wenn mein Nerd mal was anderes hören will, tut er das eben. Die Sonos-Boxen lassen sich individuell oder gemeinsam steuern. Und das Beste: Die Sonos-Lautsprecher sehen auch noch ganz hübsch aus.

    Bleibt die Frage: „Warum hast du mir das nicht früher gesagt?“
    Die Antwort: „Wenn ich dir gesagt hätte, dass wir WLAN-Boxen brauchen – Hättest du sie dann gewollt? Du musstest selbst darauf kommen.“

  • Nerd-Gespräche: Der Ort, wo unsere Daten wohnen

    Mein Nerd: „Schatz, ich hab uns einen gemeinsamen Dropbox-Ordner angelegt.“ (mehr …)

  • DIY: Setzkasten für Android-Roboter

    DIY: Setzkasten für Android-Roboter

    Mein Nerd sammelt Roboter. Er mag sie alle: klein, groß, bunt, funktional, nutzlos. Hauptsache Roboter. Aber besonders angetan haben es ihm die Android-Sammelroboter. Kennt ihr nicht? Dann schaut mal hier.

    Ich gebe zu, sogar mir gefällt die kleine Android-Roboter-Mannschaft irgendwie, die mein Nerd über die Zeit angesammelt hat. Irgendwie sind sie ja schon niedlich und nett anzusehen. Was mir aber nicht gefällt, ist, dass die Roboter ein komplettes Fach in unserem eh schon hoffnungslos überfüllten Arbeitszimmer-Expedit beanspruchen. Dort stehen sie kreuz und quer und machen keinen sonderlich guten Eindruck. Zeit also, den Robotern ein zu Hause zu bauen. Eines, in dem sie sich wohl fühlen, in dem sie besser zur Geltung kommen und in dem sie nicht im Weg sind.

    karton voll roboter

    My Home is my Castle: Symbiose zwischen Nerdstyle und „mädchenhübsch“

    Ich habe lange überlegt, wie wir die Robotersammlung am besten unterbringen. Eine Art Setzkasten wäre fein. Aber Setzkästen sind irgendwie angestaubt und alles andere als hübsch anzuschauen. Außerdem würden die Roboter nicht in die Fächer eines Standardsetzkastens hinein passen. Was blieb mir also übrig als selbst einen zu bauen? Eben.

    DIY-Setzkasten: Materialien für das Roboterheim

    Was ihr braucht:

    • Joghurtbecherpaletten: Am besten mal einen Roboter beim nächsten Einkauf mitnehmen und probieren, welche Joghurtsorte passt. Wichtig: Eine Palette mehr mitnehmen, als ihr für die Roboter benötigt!
    • Unterschiedliche Motivkartonsorten: Es gibt Blöcke mit unterschiedlichen Mustern. Hier kann man sich dann einfach die Sorten zusammen suchen, die einem kombiniert gefallen.
    • Plakatfarbe: Wählt am besten eine Farbe, die zum Papier passt.
    • Pinsel: Da ihr großflächig pinseln müsst, am besten einen, der nicht zu fein ist.
    • Haken: Es gibt im Handel unterschiedliche Haken. Am besten sind die Haken geeignet, die man befeuchtet und dann 24 Stunden trocknen lässt. (Weil ich ein Sicherheitsmensch bin, hab ich die Haken noch mit Tesafilm überklebt.)
    • Klebestift, Schere und ein bisschen Zeit.

    DIY-Setzkasten: So geht’s!

    1. Die Seitenflächen der Joghurtpalette werden mit der Plakatfarbe gestrichen. Ich musste mehrmals drüber pinseln, bis die Farbe gedeckt hat. Dann den Karton zur Seite legen und trocknen lassen.
    2. Vielleicht habt ihr euch schon gefragt, warum ihr eine Palette mehr mitgenommen habt: Diese braucht ihr als Schablone. Zerlegt den Karton vorsichtig, so dass ihr aus der Oberseite (also die Seite, aus der die Roboter später rausschauen) Schablonen herstellen könnt. Für jedes „Guckloch“ gibt es ein Quadrat, das mit dem Motivkarton beklebt wird.
    3. Mit Hilfe der Schablone die Motivkartonquadrate auf das Motivpapier übertragen und ausschneiden.
    4. Wenn die Plakatfarbe getrocknet ist, können die Quadrate auf die Palette geklebt werden.
    5. Zum Schluss noch den Haken befestigen und trocknen lassen.
    6. Am nächsten Tag kann euer Nerd dann auch was beitragen und einen Nagel in die Wand hauen. Dann steht einem Einzug der Roboter in ihr neues Heim nichts mehr im Weg.

    DIY-Setzkasten: Das Ergebnis

    Zugegeben: Ich glaube, meinem Nerd sind die selbst gemachten Setzkästen etwas zu pink geworden. Und vielleicht auch zu blumig und zu mädchenhaft. Aber hey: Wir reden hier über einen Kompromiss. Ohne meinen Nerd bräuchte ich ja schließlich keinen Setzkasten. So hat er seine Roboter und ich habe eine Verpackung, in der sie mich nicht mehr stören. Sozusagen eine echte Symbiose aus Nerdstyle und „mädchenhübsch“.

  • Audi Werbung mit Robotern

    Mein Nerd ist ein bekennender Fan von Robotern. Er mag sie einfach, in allen Formen und Größen. Kein Wunder, dass mein Nerd im Moment immer mit einem Lächeln auf den Lippen den Fernseher anschaut, wenn die Audi e-tron-Werbung läuft. Denn Audi lässt im neuen Spot Roboter tanzen. Und ich muss ehrlich sagen, diese Audi-Roboter gefallen sogar mir. Besonders natürlich die Stelle, bei der das Robotermädchen dem Roboterjungen in die Arme fällt. 😉

    Aber seht selbst, hier ist der Audi e-tron Spot mit Robotern:

  • Interessante Suchanfragen: Die Haltung eines Nerds

    Mein Nerd und ichTipps zur Haltung und Pflege: Dieser Beisatz ziert dieses Blog. Und was lustig gemeint war, ist anscheinend bittere Realität. Denn anscheinend gibt es wirklich Frauen, die sich Gedanken darüber machen, wie sie ihren Nerd am besten halten können. 😉

    Wie ich darauf komme? Wie es sich für einen ordentlichen Nerd gehört, hat mein Nerd natürlich einen Google Analytics-Accounts für dieses Blog eingerichtet. Google Analytics ist ein Programm, mit dem man sich Statistiken für seine Webseite anschauen kann. Wir sehen damit genau, wie viele Leute unsere Seite besucht haben, woher sie kamen, welche Unterseiten sie sich angeschaut haben und vieles mehr.

    Wir sehen auch, über welche Suchanfragen bei Google Mein Nerd und ich besucht wurde. Und das ist interessant, denn anscheinend ist der Nerd als Spezies tatsächlich ein Thema, das bewegt:

    • mit einem nerd zusammen
    • nerd als freund
    • ich bin mit einem nerd zusammen
    • freund ist ein nerd

    Über diese und ähnliche Begriffe bekommen wir also Besucher. Nebenbei gesagt: Das freut mich sehr! Was mich aber tatsächlich schmunzeln lässt, sind folgende Suchanfragen, die sich unter den Suchbegriffen verstecken:

    • nerd haltung
    • nerds haltung
    • nerds artgerechte haltung

    Hierzu sei mal etwas gesagt: Mädels, die meisten Nerds sind nicht nur stubenrein, sondern auch nur Menschen! 😉

  • Statt Blumen: Der USB-Ventilator

    Wenn man mit einem Nerd zusammen lebt, muss man sich über eines im Klaren sein: Man bekommt hin und wieder Geschenke, die eben nur ein Nerd machen kann. Während andere Männer ihre Frauen mit Blumen überraschen, überraschte mein Nerd mich kürzlich mit einem ARCTIC USB Ventilator.

    Wie er darauf kam, ist einfach und schnell erklärt: Wir haben Sommer und es ist heiß – im Moment sogar ziemlich heiß. Meistens sind Büroräume jedoch nur halb so gut gegen Hitze gerüstet, wie sie ein sein sollten. So ist es leider auch bei mir auf der Arbeit. Und so begab es sich, dass mein Nerd das Problem auf seine Art gelöst hat. Er bestellte besagten USB-Ventilator, um ihn mir einen Tag später (Dank sei Amazon Prime) stolz zu überreichen.

    Ich gebe zu, ich war zunächst leicht verwirrt, bis ich den Zusammenhang verstand. Und seien wir ehrlich, liebe Damen: Die Idee ist zwar nerdy, aber irgendwie schon süß! Und realistisch betrachtet wäre ein Blumenstrauß mittlerweile längst verwelkt. Nicht so mein USB-Ventilator. Der begrüßt mich jeden Morgen mit frischem Wind, sobald ich den Rechner einschalte.

    Und man mag es kaum glauben, aber der Ventilator in Miniaturformat leistet auch noch einen guten Job. Richtig positioniert macht er die heißen Tage im Büro wesentlich angenehmer. Was bleibt ist die Frage: Wozu braucht man also Blumen? 😉

    P.S. Wissen Sie eigentlich, wie ein Nerd Blumen verschenkt? Digital per E-Mail, die halten sich länger. Wenn Sie also gerade frisch mit einem Nerd zusammen gekommen sind, verabschieden Sie sich von Gedanken an Blumensträuße. 😉

  • Schoko-Roboter

    Eigentlich ist es toll mit einem Nerd zusammen zu leben! Wisst ihr auch warum? Weil das Nerd-Herz so unglaublich einfach glücklich zu machen ist. Ein Nerd kann sich nämlich noch an kleinen Dingen erfreuen. Und wenn man einmal die individuelle Schwäche des hauseigenen Nerds entdeckt hat, wird man immer wieder Kleinigkeiten finden, die ihn erfreuen und zum Lächeln bringen. Die Schwäche meines Nerds sind Roboter. Über Roboter kann er tatsächlich freuen wie ein kleiner Junge und das freut widerum mich. 🙂

    Rezept: Wie macht man einen Nerd glücklich?

    Zutaten:

    • 150 g Schokolade
    • 1 Roboter-Pralinenform

    Zubereitung:

    1. Man schmelze die Schokolade im Wasserbad und befülle die Pralinenform damit.
    2. Man stelle die Roboter-Pralinenform in den Kühlschrank und warte ab, bis die Schokolade wieder fest ist.
    3. Man befreie die Schoko-Roboter aus der Pralinenform.
    4. Dem Nerd überreichen und Freude beobachten!

    Wenig Zeitaufwand, große Wirkung. 🙂

    roboter pralinen

    Tipp: Die Roboter-Pralinenform gibt es übrigens bei Amazon (Silikomart Pralinenform Roboter)

    roboter-pralinenform

  • Nerdgespräche: Im Hamsterrad

    Ich: „Kennst du jemanden, der Hamster hat?“
    Mein Nerd: „Ja, ich.“
    Ich: „…?!“
    Mein Nerd: „4 Entwicklerhamster.“
    Ich: „Ui, super. Eine Kollegin möchte ein Hamster-Luxus-Häuschen loswerden. Bestimmt genau das Richtige für die deine Hamster, wenn sie sich vom Laufrad erholen möchten.“
    Mein Nerd: „Hm, die passen da nicht rein.“
    Ich: „Och, da passen auch etwas größere Tiere rein. Wüstenrennmäuse zum Beispiel.“
    Mein Nerd: „Hm, meine Hamster haben so im Schnitt ne Größe von 180 cm.“

    😉

  • Gespräche mit meinem Nerd: Die drei „Ps“

    Der ein oder andere, der uns kennt, weiß vielleicht, dass mein Nerd und ich einen gemeinsamen Haustierblog betreiben. Nachdem ich einen Artikel über die Paarung von Katzen veröffentlicht habe, kam es zufolgendem Gespräch:

    Mein Nerd: „Cool, jetzt haben wir fast die drei „Ps“ Porn Poker Pills zusammen.“

    Ich: „…?!“

    Mein Nerd: „Naja, Katzenspielzeug gleich Poker, Katzenpaarung gleich Porn. Jetzt musst Du nur noch was über Medikamente für Katzen schreiben, dann haben wir auch Pills.“

    Ah ja.

    Anmerkung: Die drei beschriebenen „Ps“ kommen aus dem Bereich der Suchmaschinenoptimierung und beschreiben Themengebiete, die Suchmaschinen (speziell Google) nicht so richtig gerne mögen.

  • Gespräche mit meinem Nerd: Apple-Bäumchen

    Kennt Ihr das? Manchmal hat man das Gefühl, mehr Zeit im Internet zu verbringen als im wahren Leben. Okay, vielleicht kennt Ihr das nicht. Wir kennen das. Mein Nerd, weil er ein Nerd ist und ich, weil ich mit dem Internet mein Geld verdiene. Und auch wenn ich gerne tue, was ich tue und auch wenn ich gerne meine Freizeit in Projekte (wie zum Beispiel das hier) investiere … Manchmal nervt es mich.

    Und was sagt mein Nerd dazu?

    Ich: „Manchmal habe ich das Bedürfnis, Internet Internet sein zu lassen und irgendwo Apfelbäumchen anzupflanzen.

    Mein Nerd: „Oh, süße kleine Apple-Bäumchen.“

    Ich: „Genau und an denen hängen dann bestimmt iPhones am Stiel. Nee, is klar…“